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Hybride Meetings per Webkonferenzanlage

Bild einer Webkonferenzanlage im Seminarraum. Daneben das Webcam-Bild dieses Seminarraumes.

In diesem Tutorial wird Schritt für Schritt beschrieben, wie sich hybride Webmeetings mit einer Webkonferenzanlage durchführen lassen. Die Webkonferenzanlage beinhaltet insgesamt die folgenden Komponenten:

  • C-Touch Riva: Interaktives Touch-Display, zwei Eingabestifte, Fernbedienung
  • Logitech Rally Plus: Konferenzanlage mit Webcam, Fernbedienung, Lautsprecher, zwei Mikrofone, Table Hub
  • Desktop-PC, Funktastatur/Maus
  • höhenverstellbares Rollgestell mit Ablage (Vorderseite) und verschließbarem Schrank (Rückseite)

V1.1 10-2021 | Christian Kreitschmann | DL.MIN | Universität Hamburg
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Creative Commons Lizenzvertrag 4.0 International

Grundidee: Hybride Webmeetings in einem Seminarraum ermöglichen

Grundidee in diesem Setup ist die Durchführung hybrider Webmeetings aus einem Seminarraum heraus. Die Lehrperson und die Teilnehmenden vor Ort werden per Video und Audio live in ein Webmeeting übertragen. Aus der Ferne an diesem Meeting teilnehmende Personen können per Video/Audio auf dem Display gesehen und gehört werden. So ist ein interaktiver Austausch zwischen beiden Gruppen möglich.

Präsentationen der Lehrperson können sowohl im Webmeeting als auch vor Ort (auf dem Touch-Display) gezeigt werden. Durch die Touchfunktion kann ein interaktives Whiteboard (z.B. in BBB) mit dem Stift des C-Touch beschrieben und im virtuellen Meetingraum gezeigt werden. Die Fernbedienung der Webcam kann genutzt werden, um individuelle Kameraeinstellungen festzulegen. In Abhängigkeit räumlicher Gegebenheiten ist es so prinzipiell möglich, zwischen einer passenden Perspektive mit den vor Ort Teilnehmenden (für den gemeinsamen Austausch) und einer Nahaufnahme einer physischen Tafel / Flipchart / Whiteboard (für die Vermittlung von Lehrinhalten) zu wechseln.

In diesem grundlegenden Setup nutzt die Lehrperson ausschließlich die Webkonferenzanlage vor Ort. Ein Nachteil dieses Settings ist es, dass die Präsentation und die aus der Ferne teilnehmenden Personen nicht zugleich gut sichtbar bleiben können. Sobald die Lehrperson eine Präsentation für die vor Ort Anwesenden (z.B. als Vollbild) zeigt oder das Whiteboard nutzt, muss das Videobild der aus der Ferne Teilnehmenden zwangsläufig verkleinert oder ausgeblendet werden. Auch aus diesem Grund wird in einem erweiterten Setting die Nutzung eines weiteren (Dozenten-)Rechners empfohlen, von dem aus Präsentationen etc. auf einem Beamer gezeigt und parallel in das Webmeeting übertragen werden.

Bild einer Webkonferenzanlage im Seminarraum au Sicht des Dozent:innen Tisches.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Touch-Display und PC einschalten

Auf der Rückseite des Gestells befindet sich ein verschließbarer Kasten. Erkundigen Sie sich vorab rechtzeitig Ort, auf welche Weise Sie den Schlüssel dafür erhalten können.

Erweiterte Settings: Bitte alle(s) gleichzeitig!

In einem erweiterten Setting können die Vorteile zweier Präsentationsflächen (Touch Display, Beamer) genutzt werden,

  • damit sich alle Personen möglichst jederzeit gegenseitig wahrnehmen können und
  • Präsentationen / Whiteboard-Eingaben für alle Teilnehmenden zugleich möglichst gut erkennbar bleiben (idealerweise als Vollbild).

Dabei nutzt die Lehrperson einen weiteren (eigenen) Rechner vor Ort, um sich ein zweites Mal in das veranstaltete Webmeeting einzuloggen. Der erste Login erfolgt (via B-Kennung) über die Webkonferenz-Technik im Raum. Ein zweiter Login erfolgt - über den Meeting-Link und ggf. als Gast im eigenen Meeting - mit dem zusätzlichen Dozenten-Rechner. Die Konferenztechnik vor Ort wird primär genutzt, um Ton und Bild aller Teilnehmenden in beide Richtungen zu übertragen. Das zweite Gerät dient als Präsentationsgerät, um die Inhalte (Powerpoint, PDFs, Browserfenster, Videos etc.) vor Ort über den Beamer und zugleich auch im Webmeeting zu zeigen.

Bild des Seminarraumes mit Sicht aus der zweiten Reihe: Das Display des Konferenzsystems zeigt Webcam-Videos, daneben wird eine Präsentation in Vollformat an die Wand projeziert.

Soll eine Präsentation gezeigt werden, können Sie den Dozentenrechner für die Präsentation (im Webmeeting und auf dem Beamer) nutzen und die Teilnehmenden groß auf dem Touch-Display zeigen. Soll die Stifteingabe des Touch-Displays genutzt werden, können sie das Whitebaord möglichst groß auf dem Touch-Display zeigen. Der Präsentationsrechner kann nun genutzt werden, um statt der Präsentation die Kachelansicht aller Teilnehmenden über den Beamer zu zeigen. So ist jeweils möglichst viel sichtbar. Die Teilnehmenden zu Hause können jeweils die für sie selbst wichtige Ansicht wählen und Fenster ggf. auch vergößern.

Feedback

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